NOAA-Satelliten empfangen-Antenneninstallation…Teil 3

Heute war es dann so weit: ich hatte den Vormittag frei und meine Kollege Walter auch. Wir haben uns verabredet und gemeinsam das Projekt “Antenne” angegangen. Das Vorhaben war eine Turnstile-Antenne für den NOAA-Wettersatellitenempfang so an den Hausgiebel zu montieren, das diese das Hausdach überragt und dadurch einen so optimalen Empfang wie möglich an dieser Position und bei den Gegebenheiten ermöglicht. Ein vorhandener Mast (danke Bernd!) wurde durch ein weiteres Steckrohr verlängert.

Also: Leiter auf das Vordach und frisch ans Werk! IMG_1102_CLEAN
IMG_1104_CLEANZunächste mussten die Halter für den Mast an die Hauswand angebracht werden, was sich als sehr schwieirg erwies. So ’schnuckelig’ und ’nett’ unser Haus ist: es ist aus dem 50er Jahren…und die verarbeiteten Steine sind….sagen wir mal: ’nicht von bester Qualität und Stabilität’. Aber ich hoffe, es hält was wir da gemacht haben bzgl. Kombination Halter-Wand…!

IMG_1106_CLEANIMG_1105_CLEANNachdem dann auch der zweite Masthalter angebracht war, wurden die beiden Rohre eingefädelt und auf der Spitze die Antenne montiert. Anschliessend wurde diese ‘Kombination’ dann Stück für Stück langsam nach oben geschoben und dabei das Antennenkabel am Mast fixiert.

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Das DCIM100MEDIAAnschlusskabel an der Antenne wurde verlängert und durch ein Loch direkt unter dem Dach in den Speicher durchgeführt. Dort erfolgt dann in den nächsten Tagen die Installation von Strom, der Erdungunsschiene und des Antennenvorverstärkers. Anschliessend wurde die Erdungsschelle am Mast angebracht und das 16mm2 Erdungskabel ausgerollt (wenn man das so nennen kann..!) und angeschlossen. Man kann im nächsten Foto gut erkennen, wie wir es ‘unauffällig’ verlegt und auf kürzestem Weg nach unten zum Boden verlegt haben. Dort mussten dann noch zwei Erdungsspiesse mit 120cm Länge ‘eingebracht’ werden (was bedeutet: mit einem sehr schweren grossem Hammer diese in die Erde schlagen) und das Erdungskabel dort angeschlossen werden.

Hier nun das Ergebnis in voller Pracht! 🙂

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Nachfolgend noch ein Zeitraffervideo vom Aufbau, leider reichte der Akku der kleinen Kamera nicht über die gesammte Zeit!

Update 11.03.2015: Heute konnte ich mit kleineren Arbeiten fortfahren, dank der Hilfe von Bernd, der mir spontan einige 50Ohm BNC-Stecker und ein Crimpwerkzeug zur Verfügung stellte. Der Strom ist nun im Speicher angeschlossen und eine Doppelsteckdose gesetzt, die Antennenkabel wurden konfektioniert sowie der Antennenvertärker an die Wand montiert. Die Erdungsschiene wurde ebenfall befestigt und die Kabel durchgeführt. Leider jedoch ist das ganze nicht funktionsfähig, nach einigem suchen und messen stellte ich fest, das auf dem Weg vom Speicher (Verstärker-Eingang) zur Antenne ein Kurzschluss auf der Leitung ist! Das wird morgen hoffentlich untersucht und behoben.

Update 26.03.2015: Die Kemo-Bausätze für einen Antennenvertstäker im VHF-Bereich (15dB Verstärkung) sind eingetrudelt. Dank Walter und seiner Geschicklichkeit wurden 2 Stck. hintereinandergeschaltet und sehr kompakt in eine Gehäuse gebaut. Die nun empfangenen Sat-Bilder scheinen etwas besser zu sein, vielleicht ein erster Schritt für vielleicht noch besseren Empfang. Hier ein Eindruck von der Bauweise und dem Zusammenbau…! 😉

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Ach ja…und noch mal vielen vielen vielen Dank an Walter und Bernd für die Hilfe und die Technik!

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